Förderschwerpunkte

Bisherige und weiterhin sich abzeichnende inhaltliche Handlungsschwerpunkte sind:

  • Bürgerzentren und Kultur(wirtschafts)zentren, die neue Infrastrukturen in unseren Städten aufbauen sowie wichtige gemeinnützige Beiträge leisten für lebendige städtische Gemeinwesen,
  • Gemeinschaftshäuser, kleine Bürgerhäuser oder Stadtteilzentren für örtliche soziale Infrastrukturen in Stadtteilen oder Nachbarschaften,
  • Projekte zur Bewahrung kulturellen Erbes mit hohen Potenzialen des Engagements insbesondere in den Bereichen Industriekultur und historisch begründeter Ortsidentitäten,
  • Projekte in Stadt und Freiraum, wo sich Projektinitiatoren für die Sicherung von besonderen Freiraumqualitäten an der Schnittstelle von Stadt und (Frei)Raum einsetzen.

Um in der Stadterneuerung handlungsfähig zu bleiben, sind Kommunen u.a. auf bürgerschaftliche Projektinitiativen und neue lokale Partnerschaften angewiesen. Ein Ansatz ist das Leitbild Bürgergesellschaft.

Wirtschaft und wohlhabende Einzelne unterstützen immer wieder kulturelle und soziale Projekte. Spenden-Akquisition und das Einwerben von Sponsoren gehören inzwischen zum Alltag vieler Projekte. Hier gilt es aber, über Einzelfälle hinaus längerfristige und für alle Seiten verlässlichere Lösungen zu finden. Daher beabsichtigt das MBWSV, in den nächsten Jahren ein Kooperations- und Unterstützungsnetzwerk aus Stiftungen im Umfeld von “Initiative ergreifen” aufzubauen.

Bei “Initiative ergreifen” stehen neben baulich-räumlichen Zielen mit der “Investition in die Steine” ein breites Bürgerengagement, eigenständige Trägerschaften und belastbare Betriebskonzepte im Mittelpunkt, also auch eine “Investition in die Köpfe”. Die Projektträger sind Vereine, immer häufiger auch GmbHs, Genossenschaften oder (Bürger)Stiftungen. Sie sind in der Regel gemeinnützig.